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{"id":237,"date":"2022-06-09T19:20:01","date_gmt":"2022-06-09T17:20:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.aktiv-eichstaett.de\/blog\/?p=237"},"modified":"2025-04-23T10:06:18","modified_gmt":"2025-04-23T08:06:18","slug":"grundsaetzliche-ideen-zum-thema-schmerz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.aktiv-eichstaett.de\/blog\/2022\/06\/grundsaetzliche-ideen-zum-thema-schmerz\/","title":{"rendered":"Grunds\u00e4tzliche Ideen zum Thema Schmerz."},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-small-font-size\">Geschrieben von: Markus M\u00fcller, Physiotherapeut, Manualtherapeut OMT<\/p>\n\n\n\n<p>Zwei theoretische Rahmenkonzepte der Schmerzneurophysiologie.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1. Das biopsychosoziale Model von Schmerz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das biopsychosoziale Model kategorisiert die m\u00f6glichen Einfl\u00fcsse auf den Schmerz in diejenigen die im biologischen Bereich, im psychologischen Bereich und im sozialen Bereich auftreten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Biologisch Mitwirkende<\/strong> sind k\u00f6rperliche Ereignisse, die Gefahrenmelder aktivieren oder Gewebezust\u00e4nde au\u00dferhalb des sicheren Gleichgewichts ausl\u00f6sen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Psychologisch Mitwirkende<\/strong> sind die Dinge, die wir denken, sagen, glauben, vorhersagen, f\u00fchlen und tun.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sozial Faktoren<\/strong> beziehen sich auf Interaktionen mit anderen und auf die Rolle, die eine Person in seiner sozialen Welt spielt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der wahre Gesundheitszustand einer Person kann durch die \u00dcberschneidung dieser drei Kategorien erfasst werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"605\" height=\"314\" src=\"https:\/\/www.aktiv-eichstaett.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/grafik.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-257\" srcset=\"https:\/\/www.aktiv-eichstaett.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/grafik.png 605w, https:\/\/www.aktiv-eichstaett.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/grafik-300x156.png 300w\" sizes=\"(max-width: 605px) 100vw, 605px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Das biopsychosoziale Model ist nicht neu!!!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"605\" height=\"119\" src=\"https:\/\/www.aktiv-eichstaett.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/grafik-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-261\" srcset=\"https:\/\/www.aktiv-eichstaett.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/grafik-1.png 605w, https:\/\/www.aktiv-eichstaett.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/grafik-1-300x59.png 300w\" sizes=\"(max-width: 605px) 100vw, 605px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Hier zwei \u201eZitate\u201c von Herrn Engel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie F\u00e4higkeit Krankheit als eine vom Menschen getrennte Einheit zu betrachten, die durch eine identifizierbare Substanz verursacht wird, hat offenbar eine gro\u00dfe Anziehungskraft auf den menschlichen Geist. Vielleicht spiegelt das Fortbestehen solcher Ansichten in der Medizin die Funktionsweise psychologischer Prozesse wieder, um den Arzt (Therapeuten) vor den emotionalen Auswirkungen des Themas zu sch\u00fctzen, mit dem er sich befasst.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201ePatienten ziehen es vor Krankheit als etwas zu betrachten, das ihnen passiert ist\u201c.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-light-green-cyan-background-color has-background\"><strong>Wichtig!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-light-green-cyan-background-color has-background\">Das biopsychosoziale Model lehnt das biomedizinische Model ab, da sich das biomedizinische Model nicht mit der Person befasst, <strong>es lehnt jedoch nicht die Rolle struktureller, biomechanischer und funktioneller St\u00f6rungen des K\u00f6rpergewebes, als potenziell leistungsf\u00e4hige Gefahren, ab<\/strong>, die das Wohlbefinden eines Individuums modulieren.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas biopsychosoziale Model ist eine breite Sichtweise, die die Krankheitsursache oder den Krankheitsverlauf auf die komplizierte, variable Wechselwirkung von biologischen Faktoren, psychologischen Faktoren und sozialen Faktoren zur\u00fcckf\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das biopsychosoziale Modell steht dem biomedizinischen Model entgegen, das Krankheiten nur biologischen Faktoren&nbsp; oder k\u00f6rperlichen Anomalien zuschreibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bio-psycho-soziale Denkmodel ist allumfassend, aber die Schmerzwissenschaften sind inzwischen auf dem Weg zu einem neuen bio-psycho-sozialen \u201eneuroimmunologisch aktualisierten\u201c Denkmodel. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. The Grand Poobah Pain Theory<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"605\" height=\"132\" src=\"https:\/\/www.aktiv-eichstaett.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/grafik-2.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-267\" srcset=\"https:\/\/www.aktiv-eichstaett.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/grafik-2.png 605w, https:\/\/www.aktiv-eichstaett.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/grafik-2-300x65.png 300w\" sizes=\"(max-width: 605px) 100vw, 605px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"253\" height=\"302\" src=\"https:\/\/www.aktiv-eichstaett.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/grafik-3.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-269\" srcset=\"https:\/\/www.aktiv-eichstaett.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/grafik-3.png 253w, https:\/\/www.aktiv-eichstaett.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/grafik-3-251x300.png 251w\" sizes=\"(max-width: 253px) 100vw, 253px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Unter der von Butler und Moseley so genannten&nbsp; \u201eGrand Poobah Pain Theory\u201c werden mehrere bestehende Paradigmen, allgemein anerkannte Lehrmeinungen und Modelvorstellungen \u00fcber die Schmerzph\u00e4nomene zusammengefasst. Dazu geh\u00f6ren:<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Das Psychologische Paradigma. (Das Zwiebel Modell von Loeser 1982).<\/li><li>Das Angst-Vermeidungs-Modell (Vlaeyen and Linton 2000).<\/li><li>Die Neurowissenschaftlich begr\u00fcndeten Paradigmen. Das \u201eModel des reifen Organismus\u201c (Gifford 1998; Woolf et al. 1998). Neuromatrix (eg. Melzack 1999; Butler and Moseley 2017)<\/li><li>Entwicklungsbiologische Paradigmen (Nesse and Williams 1996).<\/li><li>Verk\u00f6rperte Wahrnehmung.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Hier einige Aussagen, die die Grand Poobah Pain Theory auf den Punkt bringen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul><li>Nozizeption (eine Gefahrenmeldung) ist f\u00fcr Schmerz weder ausreichend noch notwendig.<\/li><li>Schmerz ist ein Output (eine Reaktion des Gehirns), kein Input.<\/li><li>Schmerz ist ein Gef\u00fchl. &nbsp;<\/li><li>Schmerz ist ein unangenehmes Gef\u00fchl, das irgendwo im K\u00f6rper zu sp\u00fcren ist und uns dazu dr\u00e4ngt diesen Teil des K\u00f6rpers zu sch\u00fctzen.<\/li><li>Schmerz ist einer von vielen Schutzmechanismen. Andere umfassen das motorische System, das Immunsystem, das kognitive System, das endokrine System und autonome Nervensystem.<\/li><li>Schmerz ist der einzige Schutzmechanismus dessen, wir uns immer bewusst sind und der uns dazu zwingt etwas zu tun, um das schmerzhafte Gebiet zu sch\u00fctzen.<\/li><li>Schmerz wird durch, f\u00fcr die Person, glaubw\u00fcrdige Beweise (Input) aufgebaut um uns zu sch\u00fctzen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"has-light-green-cyan-background-color has-background\">Sowohl<strong> <\/strong>das &#8222;Biopsychosoziale Model von Schmerz&#8220; als auch die &#8222;Grand Poobah Pain Theory&#8220; sind echte &#8222;Game Changer&#8220; in der Behandlung von chronischen und chronisch immer wiederkehrenden Schmerzen. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geschrieben von: Markus M\u00fcller, Physiotherapeut, Manualtherapeut OMT Zwei theoretische Rahmenkonzepte der Schmerzneurophysiologie. 1. 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