Aromamassage

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Seit Urzeiten begleiteten wohlriechenden Pflanzenextrakte, Heilpflanzen, und Räucherharze den Menschen, er verwendete sie zum Würzen der Nahrung und opferte sie seinen Göttern. Die Anwendung zieht sich durch sämtliche Kontinente und geschichtliche Epochen. In den ersten Jahrtausenden blieben Öle und Harze religiösen und halbreligiösen Staatszeremonien vorbehalten. Es zeichnete sich eine Entwicklung bezüglich der Gewinnung der Essenten (z. B. durch Destillation) und deren Zuordnung  zu ihren Eigenschaften ab. Die Berührung durch die Hand des Heilers (Schamane oder Priesterarzt) war immer mit der Übertragung einer persönlichen oder spirituellen Kraft verbunden.

Durch die ätherischen Essenten, den Geruchssinn, die Haut und die Berührung entsteht eine Wirkung auf organische und seelische Bereiche.

Anwendungsbereiche

  • Erschöpfung und / oder Anspannung
  • zur Unterstützung auf emotionaler Ebene
  • depressive Stimmungen und Angst
  • Schlafstörungen
  • Störungen des Blutdrucks
  • Hormonelle Störungen
  • Konzentrationsstörungen
  • Migräne
  • Blähungen
  • Erkältungen und Atemwegserkrankungen

Als Grundlage wird biologisches Öl aus erster Kaltpressung verwendet, dem zu 100% naturreine ätherische Essenzen zugemischt werden. Die Auswahl der ätherischen Öle kann sehr individuell sein und richtet sich neben dem subjektiven Empfinden („welcher Duft gefällt mir“) nach objektiven Erfahrungswerten. Je genauer Sie Ihren Zustand körperlich und / oder emotional definieren können, desto individueller kann das Öl auf Sie abgestimmt werden.

Wirkungsweise

In den ätherischen Ölen konzentriert sich die Heilkraft der aromatischen Pflanzen. Sie berühren mit ihrem Duft den ganzen Menschen und führen ihn einer Verwandlung zu. Ätherische Öle sind verwand mit Hormonen, Pheromonen und Vitaminvorstufen damit werden auch jene körperlichen Funktionen und seelische Zustände beeinflusst, die dem Willen entzogen sind.
 
Der Geruchssinn ist der einzige der fünf Sinne, dessen zuleitende Nerven (sensorische Bahnen) direkt mit dem Endhirn in Kontakt stehen. Er erreicht unmittelbar die seelischen / emotionalen Bereiche (limbisches System) und wirkt auf die Steuerzentren für alle grundlegenden Lebensvorgänge (Hypothalamus, Hypophyse). Nur Geruchsinformationen erreichen die höheren Bewusstseinszentren ohne die Umprägung des Thalamus, (eine Schaltstation des Gehirns welche die Informationen der anderen Sinne kontrolliert, ehe sie an die Projektionsfelder der Gehirnrinde weitergegeben werden). In dieser direkten Wirkung auf die wichtigen Gehirnzentren liegt die Chance heilend einzuwirken.

Die Haut, das größte Organ des Körpers, ein riesiges Sinnesorgan, das feinste Wahrnehmungen ermöglicht. Sie ist die Grenze zwischen Innenwelt und Außenwelt, reguliert den Wärmehaushalt und unterstütz die Niere in ihrer Entgiftungsaktion. Die Sensibilität und relative Durchlässigkeit der Haut bietet die Chance heilend und umstimmend eingreifen zu können. Ätherische Öle werden ausgesprochen gut resorbiert und gelangen über die Haut ins Blutgefäßsystem und somit in den gesamten Körper.

Massage ist damals wie heute mehr als eine mechanische Bearbeitung des Körpers. Während Auge und Ohr mit Reizen überflutet werden, ist die warme, heilende Berührung von Mensch zu Mensch immer seltener und daher umso wichtiger geworden.

Unsere ätherischen Öle

Tipp

Um die Effektivität der Anwendungen zu maximieren, ist es empfehlenswert geduscht, aber nicht eingecremt zu den Aromamassagen zu kommen sowie hinterher nicht zu duschen.